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Claudia Koreck zu Gast im Jazzhaus in Freiburg - ein Bericht von Jürgen Schindler PDF Drucken E-Mail
Claudia Koreck zu Gast im Jazzhaus in Freiburg - ein Bericht von Jürgen SchindlerEine kleine Runde Exilbayern und Südbadener haben sich im Jazzhaus Freiburg eingefunden. Im Gewölbekeller des legendären Musikklubs stimmt die Band von Claudia Koreck gerade noch die letzten Saiten und „in zwoa drei Minuten geht’s los“ und kurz darauf wurde das Licht zur angenehmen Clubatmosphäre gedimmt.
Das lebensfrohe Energiebündel spurtet kurz darauf auf die Bühne und freut sich erst einmal, da zu sein. Das allergrößte Lebensglück ist ohne Zweifel für Claudia Koreck die Musik. In ihr lässt Sie ihr bisher junges Leben in allen Facetten Revue passieren, ehrlich bis auf die Knochen, intim, mal selbstironisch und immer in bester Laune. Schreiend, leise und stets gefühlvoll.

Der rote Faden des Konzertes ist deutlich bayrisch gefärbt und startet mit „Dahoam is dahoam“ ganz alleine mit ihrer sagenhaften Stimme und ihrer Akustikgitarre. Ihre Mitmusiker geben dem Youngster ab dem zweiten Song ein starkes Fundament, das musikalisch stets Überraschungen parat hat.

Wenn Otto dann noch seinen Kontrabass auf Solopfaden musikalisch percussiv traktiert, bemerkt selbst der letzte, dass sich hier Musiker gefunden haben, die sich an und mit ihren Instrumenten verwirklichen können. Wer hat schon in letzter Zeit mal wieder einem Rhodes-Keyboard Begeisterung abgewonnen – bei der Koreck-Band funktioniert selbst das. Und sie haben sichtlich Spaß daran, genießen ihre Songs mit Spielfreude und Grinsen im Gesicht und geben für die Neugierigen aus Freiburg alles und das Beste. Auch wenn die Texte vielleicht manchmal zu jugendlich daherkommen – die Kompositionen sind alle aus der Feder der Künstlerin selbst sehr stimmig und glaubhaft. Ein ausgiebiger Zugabenapplaus gab der Band eine ordentliche Portion Mut auf den Weg, die musikalische Richtung weiter zu gehen.
Claudia Koreck hatte einen begeisterten Eindruck von Freiburg und beschloss das Konzert wieder solo und ihrer Leibspeise nicht nur in musikalischer Form – Schokolade! Schön wars.

Jürgen Schindler, 24.11.07 für www.musik-universum.com

Fotoquelle: SonyBMG






 
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